Sie haben es wieder getan!
Nur ein wenig neu zusammengestellt. Letztes Jahr war Dennis Sertschuk als Doppel-Wopper unterwegs und räumte sowohl den Herren B Titel wie auch das Doppel-Finale ab.
In diesem Jahr schlug Familie Weber erbarmungslos zu, äh auf. Es ist zu befürchten, dass Webers nun den Rest des Jahres Mettwurst essen müssen.

Zunächst stand Robin Weber im Jugend-Finale und musste gegen Luca Wittrock antreten. Es war ein sehr enges Match, bei dem Luca den besseren Start erwischte. Aber nach 3 Stunden und 2:6, 5:4 und 7:5 reckte Robin sowohl Mettwurst als auch Pokal in die Höhe.
Da Robin jetzt 18 Jahre alt wird, war das auch seine letzte Möglichkiet auf den Jugend-Pokal. Er hat sie genutzt und wir gratulieren herzlich.
Das nächste Match betritten die Finalisten der Herren-B-Meisterschaft. Und oh Wunder, hier trat Papa Gerd Weber gegen Rouven Speith an. Rouven ist der amtierende Jugend-Meister aus der letzten Saison. Ihn ereilte das Schicksal der Volljährigkeit in dieser Saison und es ist schon beachtlich, dass er sofort das Herren-Finale erreicht hat. Allerdings hatte er im Endspilel ein wenig Pech, eine Schienbein-Verletzung ließ nicht zu, dass er sich voll entfalten konnte.

So machte Gerd Weber was er machen muss. Souverän und ruhig die Partie nach Hause fahren. Am Ende wurde Rouven mit 6:1 und 6:0 ein klein wenig unter Wert geschlagen.
Aber was soll man berichten, Mettwurst Nummer zwei landet bei Webers im Kühlschrank.
Der Berichterstatter greift jetzt zeitlich gesehen mal etwas vor und hebt sich die Daten zum Herren-A-Endspiel für den nächsten Absatz auf.
Denn am Donnerstag nach dem eigentlichen Endspieltag wurde aus terminlichen Gründen das Doppel-Finale ausgetragen. Zu diesem qualifizierten sich die Paarungen Sven Braune / Herbert Klinger und (na ratet mal) Dennis Sertschuk / Gerd Weber.
Da gibt es ja eine Vorgeschichte, denn Dennis ist der amtierende Doppel-Meister aus 2025 zusammen mit Klaus Meise. Gerd dagegen war 2024 schon Doppel-Meister und Herren-B-Meister. Eine Wiederholung wollte das Paar Braune/Klinger allerdings unterbinden.

Das Vorhaben ging aber daneben. Am Ende, nach einem spannenden und engen Match stand es 6:4 und 6:4 für das Doppel Sertschuk/Weber.
Sowohl Wiederholung des Meistertitels für Dennis als auch die Komplettierung der dritten möglichen Mettwurst für Webers Kühlschrank gelang den Beiden.
Das ist schon wirklich eine tolle Nummer, die Vater und Sohn da hingelegt haben. Natürlich in diesem Spiel auch mit der spielerischen Unterstützung von Dennis Sertschuk, der die Zuschauer ein um das andere Mal zu einem „aaaah“ oder „ooooh“ veranlassen konnte.
Kommen wir nun zum Endspiel der Herren-A-Meisterschaft.
I’ll be back war wohl der Vorsatz von Marko Lühning, der sich nach langer Zeit in dieser Saison wieder einmal durch das Teilnehmer-Feld spielte. Allerdings hatte er in der Ausscheidung das Match gegen seinen Finalgegner Torsten Häger verloren. So konnte man sich auf ein spannendes Endspiel gefasst machen.

Das Spiel war wirklich ein heißer Ritt, schnelles und präzises Tennis vom Feinsten. Man merkte Marko an, dass er den unbändigen Willen hatte, dieses Finale wieder einmal für sich zu entscheiden.
Harte Aufschläge, tolle Grundlinienbälle und präzise Stopbälle waren auf beiden Seiten zu sehen. Am Ende hatte Marko aber doch die Nase vorn und gewann das Match mit 6:3 und 6:2.
Das war nach seiner Meister-Serie von 2016 bis 2019 wieder mal ein Titel in Bödexen, den er sichtlich genießen konnte.

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